Schwangerschaft und Geburt

  • präkonzeptionelle Beratung: Sie leiden unter einer psychischen Erkrankung , nehmen regelmässig Medikamente und möchten gerne schwanger werden. Sie haben jedoch Unsicherheiten und Ängste, ob die Mediakemente, die Sie einnehmen mit einer Schwangerschaft vereinbar sind, ob eine Umstellung auf ein anderes Präparat notwendig ist, oder ob Sie Ihre Medikamente absetzen müssen.


    Ich berate Sie gerne über die Anwendung von Psychopharmaka in der Schwangerschaft und die möglichen Auswirkungen der hormonellen Umstellung auf den Verlauf Ihrer Krankheit.

  • Betreuung in der Schwangerschaft: Sie sind schwanger, leiden unter Ängsten oder depressiven Verstimmungen oder Schlaflosigkeit und Grübeln .

    Ich berate Sie gerne über die Möglichkeiten der Behandlung Ihrer Symptome z.B. psychoedukativ und über die Notwendigkeit einer unterstützenden psychopharmakologischen Therapie.

  • Postpartale Betreuung:

"Ich habe mir das alles ganz anders vorgestellt"

 Darf es sein, dass ich unglücklich bin, obwohl ich ein gesundes, wunderschönes Baby habe? Was werden mein Mann, meine Familie oder Freunde von mir denken? Bin ich eine schlechte Mutter, ein schlechter Mensch? Warum  kann ich mein Baby nicht lieben wie eine "normale" Mutter ?

Wenn Sie sich diese Fragen stellen, dann leiden Sie wahrscheinlich an einer postpartalen Depression!

Jede Form der seelischen Beeinträchtigung der Mutter in der Schwangerschaft oder der Zeit nach der Geburt des Kindes, beeinflusst auch das Ungeborene/Neugeborene.

Aus diesem Grunde sollte möglichst rasch eine Behandlung in Anspruch genommen werden!

Trotz des meist freudigen Ereignisses schwanger zu sein oder bereits das eigene Baby im Arm halten zu können, schützt dieser Umstand nicht davor eine psychische Erkrankung zu entwickeln. Ganz im Gegenteil. Die Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt eines Kindes bergen das größte Risiko im Leben einer Frau psychisch zu erkranken!

15 % der Mütter entwickeln nach der Geburt eine postpartale Depression, 0,1% eine postpartale Psychose.

Im Verlaufe der Schwangerschaft kommt es zu tiefgreifenden körperlichen und hormonellen Veränderungen. Die dadurch ausgelösten Stimmungsschwankungen oder depressiven Entwicklungen können sehr belastend sein. Gegen Ende der Schwangerschaft können Ängste vor der Geburt oder die Traurigkeit über das baldige Ende der Schwangerschaft, wenn diese sehr positiv erlebt wird, in den Vordergrund treten.

Wenn die Geburt des Babys dramatisch erlebt wird kann dies nach der Geburt eine depressive Entwicklung der Mutter begünstigen oder anhaltende Ängste verursachen.

Eine unbehandelte psychische Erkrankung der Mutter kann negative Auswirkungen auf die Beziehungsentwicklung und auf das Bindungserleben zum Ungeborenen oder Neugeborenen haben. Dies fördert die Entwicklung von Unsicherheiten im Wahrnehmen der eigenen mütterlichen Kompetenzen und kann zur Folge haben, dass der Kontakt zum Baby aus Schuldgefühlen vermieden wird.

Scham- und Schuldgefühle verhindern oft auch, dass Hilfe angenommen wird!

 

Was kann ich für Sie tun

  • Psychotherapeutische Gespräche: Umgang mit der Mutterrolle, Bewältigung begleitender Ängste und Unsicherheiten, Bewältigung einer traumatisch erlebten Geburt, Information zu Unterstützungsangeboten im häuslichen Umfeld, Umgang mit ungewollter Schwangerschaft, Begleitung nach Fehlgeburten

  • Psychopharmakologische Beratung: Sowohl in der Schwangerschaft als auch in der Stillzeit ist es möglich Psychopharmaka einzunehmen, wenn diese dringend indiziert sind.
    Aufgrund zahlreicher klinischer Studien gibt es aktuell auch ausreichend Daten zur Sicherheit von Psychopharmaka, welche in der Schwangerschaft, immer unter Abwägung von Nutzen-Risiko, verordnet werden können. Diesbezüglich berate ich Sie gerne.

  • Informationen erhalten Sie auch unter: www.embryotox.de

  • Fragebogen zur Schwangesrschaftsdepression: Die Edinburgh Postnatale Depression Skala (EPDS)

 

Denn- Sie sind nicht alleine!

Warum aber hat man das Gefühl allein betroffen zu sein, warum sieht man nur glückliche Mütter?

Die Antwort ist, weil noch immer zu selten darüber gesprochen wird!